9. September 2026, 10:35 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Am heutigen Mittwoch, 9. September, findet das nächste große Apple-Event statt und iPhone 18 Pro und 18 Pro Max stehen in den Startlöchern. Es ist bereits eine Menge über die neuen Geräte bekannt. Sowohl technisch als auch äußerlich dürften sie sich von den Vorgängern iPhone 17 Pro und 17 Pro unterscheiden – mit besonderem Augenmerk auf der Kamera. Die stärkere Technik wird jedoch voraussichtlich ihren Preis haben.
Kamera mit variabler Blende
Die wohl größte Änderung dürfte in der Kamera der neuen Pro-Modelle zu finden sein: Apple soll erstmals auf eine Hauptkamera mit variabler Blende setzen. Die Technologie erlaubt es, die Blendenöffnung je nach Aufnahmesituation zu verändern. Dadurch kann die Kamera mehr oder weniger Licht auf den Sensor lassen und Nutzern zusätzliche Kontrolle über die Tiefenschärfe ermöglichen.
Vor allem bei Porträtaufnahmen wäre somit eine natürlichere Hintergrundunschärfe möglich. Gleichzeitig könnte eine kleinere Blendenöffnung bei Landschafts- oder Architekturaufnahmen Vorteile bringen, weil größere Bildbereiche scharf dargestellt werden.
Die Hauptkamera soll zudem einen neuen, größeren 48-Megapixel-Sensor bekommen.
Dickeres Kameramodul und neues Gehäuse
Die neuen Kamera-Komponenten sollen allerdings mehr Platz benötigen. Dummy-Modelle deuten darauf hin, dass das Kameramodul von iPhone 18 Pro und 18 Pro Max deutlich größer ausfallen könnte als bei den aktuellen Geräten.
Auch das gesamte Gehäuse soll etwas zulegen. Quellen aus der Zulieferkette berichten von einem Zuwachs zwischen 0,05 und 0,25 Millimetern. Einige Zubehörhersteller scheinen jedoch davon auszugehen, dass der Unterschied zu iPhone 17 Pro und 17 Pro Max nur geringfügig ist. Otterbox etwa verkauft bereits jetzt Cases, die laut Herstellerangabe sowohl für iPhone 17 Pro als auch für iPhone 18 Pro passend sein sollen.
Dynamic Island verkleinert?
Noch zu Jahresbeginn hielten sich hartnäckig Gerüchte, dass Apple mit den neuen Pro-Modellen, die Face-ID-Technik komplett unter dem Display verstecken könnte. Mittlerweile ist jedoch klar, dass die Technologie noch nicht reif genug für den Massenmarkt ist.
Stattdessen dürfte Apple auf eine Verkleinerung von Dynamic Island setzen. Die kleine Pille um Selfie-Kamera und Face ID herum soll um 35 Prozent schrumpfen.
A20 Pro in modernem 2-Nanometer-Verfahren
Unter der Haube soll Apple auf den neuen A20-Pro-Chip setzen. Dieser wird im modernen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt, das auch für den kürzlich erschienenen M6 benutzt wird. Die Umstellung auf die neue Fertigungstechnologie dürfte sowohl die Leistung als auch die Energieeffizienz steigern.
Größere Akkus und eSIM-Vorteile
Auch beim Akku könnte Apple nachlegen. Sowohl bei iPhone 18 Pro als auch iPhone 18 Pro Max soll die Kapazität steigen. Das iPhone 18 Pro soll mit 4288 Milliamperestunden (mAh) kommen. Beim iPhone 18 Pro Max könnten sogar 5567 mAh verbaut sein. Diese Angaben gelten allerdings nur für die Varianten mit eSIM.
Den Berichten zufolge könnte Apple erstmals auch in Europa reine eSIM-Modelle anbieten. Ist das der Fall, profitieren Käufer hierzulande ebenfalls von den größeren Akkukapazitäten.
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Neue Farben für die Pro-Modelle
Apple könnte außerdem die Farben seiner Premium-Smartphones wieder anpassen. Vorab sind angebliche SIM-Kartenhalter der iPhone-18-Pro-Modelle in den Farben Grau, Hellblau und Kirschrot aufgetaucht. Zudem deuten frühere Dummy-Einheiten darauf hin, dass Dunkelgrau ebenfalls eine Option sein soll.
Preis könnte massiv steigen
Branchenanalysten halten eine deutliche Verteuerung der Pro-Modelle für möglich. Ursache seien die steigenden Kosten für Speicherchips sowie die Produktion des neuen A20-Pro-Chips.
Demnach könnte Apple die Preise für iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max um 200 bis 300 US-Dollar anheben. Das iPhone 18 Pro würde in diesem Szenario zwischen 1199 und 1299 US-Dollar kosten, während das iPhone 18 Pro Max auf 1399 bis 1499 US-Dollar steigen könnte. Auch in Europa wären entsprechende Preissteigerungen wahrscheinlich.